Barfuß im Garten
Ein Moment zum Wahrnehmen
Ich bin da. Ohne etwas zu müssen.
Der Boden unter den Füßen ist kühl und uneben.
Jeder Schritt ist spürbar.
Der Körper bekommt Aufmerksamkeit.
Im Alltag geht das so oft verloren.
Der Tag ist schnell. Gedanken wechseln ständig. Aufgaben stehen im Vordergrund und
der Körper läuft mit, rückt aber dabei in den Hintergrund.
Solche Momente wie barfuß im Garten holen den Fokus zurück.
Zurück in den Körper. Zurück in den Moment.
Es geht nicht um Technik. Es geht um Wahrnehmung.
Füße auf dem Boden. Atmung im eigenen Rhythmus. Ankommen im Jetzt.
Viele Menschen merken erst spät, wie weit sie sich von sich selbst entfernt haben.
Nicht bewusst, es passiert schleichend im Alltag.
Über Verantwortung. Über Erwartungen. Über das ständige Funktionieren.
Der Körper zeigt Grenzen früher als der Kopf sie wahrnimmt.
Spannung. Müdigkeit. Unruhe. Rückzug.
Diese Signale sind keine Störung. Sie sind Informationen.
Selbstwert zeigt sich nicht in Leistung oder Auftreten.
Selbstwert zeigt sich in der Fähigkeit, sich selbst wahrzunehmen.
Was ist gerade da? Was braucht der Körper? Was ist zu viel?
Es braucht keine großen Veränderungen, um damit zu beginnen.
Ein Moment der Aufmerksamkeit reicht.
So ein Moment kann im Garten sein.
Ein Boden unter den Füßen.
Ein kurzes Stillstehen im eigenen Leben.
Dein Boden unter den Fußen wieder bewusst wahrnehmen und sich spüren.
Ostern - Vom Innehalten und Neuwerden
Ostern ist das Fest des Übergangs. In der christlichen Tradition liegen zwischen der tiefen Stille des Karfreitags und der Freude des Ostermorgens Tage des Wartens, des Aushaltens und der Ungewissheit.
In meiner Praxis in Schloss Sorg begegne ich oft Menschen, die sich genau in diesem „Dazwischen“ befinden: Nach einem schweren Verlust, einer Diagnose oder in einer Lebenskrise, in der das Alte nicht mehr trägt und das Neue noch nicht sichtbar ist.
Das Gesundheitliche Kreative Schreiben (GKS) ist in solchen Phasen ein wunderbarer Anker.
Es hilft uns, die Gedanken zu ordnen, wenn im Außen alles laut oder schmerzhaft ist.
Der Hase auf meinem Foto – ein treuer Begleiter in meinen Praxisräumen – erinnert uns an die Sanftmut und die Wachsamkeit, die wir gerade in Krisenzeiten für uns selbst brauchen.
Meine Oster-Schreibübung für Sie: „Das Nest der Ressourcen“
Nehmen Sie sich über die Feiertage 10 Minuten Zeit, einen Stift und ein Blatt Papier. Setzen Sie sich an einen ruhigen Ort.
Ankommen: Atmen Sie dreimal tief durch. Schauen Sie sich das Hasen-Bild an. Was strahlt es für Sie aus? (Ruhe? Wachsamkeit? Sanftmut?)
Impuls-Schreiben: Vervollständigen Sie diesen Satz und schreiben Sie dann einfach 3 Minuten lang alles auf, was kommt, ohne den Stift abzusetzen:
„Was mir in stürmischen Zeiten im Verborgenen Halt gibt, ist...“
Das Nest füllen: Zeichnen Sie einen Kreis (ein Nest) auf Ihr Papier. Schreiben Sie drei Worte hinein, die für Dinge, Menschen oder Gedanken stehen, die Sie aktuell „wärmen“ oder stabilisieren.
Schreiben ordnet die Seele. Es muss nicht perfekt sein – es darf einfach sein.
Ich wünsche Ihnen erholsame und besinnliche Ostertage im Kreise Ihrer Lieben oder in der wohltuenden Stille für sich selbst.
Ihre Sylvia Hübner
Gemeinsam schreibend neue Wege finden
Hat Ihnen dieser kleine Impuls gutgetan?
Möchten Sie das Gesundheitlich Kreative Schreiben (GKS) in einem geschützten Rahmen und in einer kleinen Gruppe vertiefen?
In der besonderen Atmosphäre von Schloss Sorg biete ich regelmäßig geführte Schreibabende an. Wir nutzen die Kraft der Worte, um Erlebtes zu sortieren, die eigene Resistenz zu stärken und in den Austausch mit Gleichgesinnten zu kommen - ganz ohne Leistungsdruck.
Vorschau Termine:
Thema: Wurzeln und Flügel - Meine Ressourcen im Alltag.
Wann: ab Mai einmal im Monat
Wo: In meinen Praxisräumen in Schloss Sorg
Keine Vorkenntnisse erforderlich - bringen Sie nur sich und Ihre Neugier mit.
Interesse? Schreiben Sie mir einfach eine kurze Nachricht über mein Kontaktformular oder rufen Sie mich an. Ich freue mich darauf, Sie ein Stück auf Ihrem Weg zu begleiten.
Neue Gruppe bei sozialer Angst - Phobie
Hast Du Angst, vor Menschen zu reden?
Fällt es Dir schwer, in die Öffentlichkeit zu gehen oder Gespräche zu beginnen?
Du bist damit nicht alleine. Viele Menschen leiden unter sozialer Angst oder sozialer Phobie. Die Angst vor Bewertung, Gesprächen oder sozialen Situationen führt oft dazu, dass Betroffene sich zurückziehen oder Situationen vermeiden.
In einem geschützten Rahmen kannst Du neue Erfahrungen machen und Schritt für Schritt mehr Sicherheit im Kontakt mit anderen entwickeln.
Inhalte der Gruppe
- Verständnis für Angst und ihre Wirkung im Körper
- Arbeit mit selbstkritischen Gedanken
- Übungen für mehr Sicherheit im Kontakt
- Austausch mit anderen Betroffenen
- Unterstützung bei kleinen Schritten im Alltag
Rahmen
- kleine Gruppe mit 4 bis 6 Teilnehmern
- 6 Termine à 90 Minuten
- Kosten 50 € pro Termin (Selbstzahler)
- Teilnahme nach persönlichem Erstgespräch
Prüfungsvorbereitung für die mündliche Prüfung
Heilpraktiker:in für Psychotherapie
für den Bereich Gesundheitsamt Ansbach
Du hast die schriftliche Prüfung bestanden und bereitest Dich jetzt auf die mündliche Prüfung vor.
Viele Prüflinge haben das Wissen.
Unsicherheit entsteht erst im Gespräch mit den Prüfern.
Genau das üben wir gemeinsam.
In meiner Praxis im Schloss Sorg bei Wendelstein bereite ich Dich praxisnah auf die mündliche Prüfung vor.
Das trainieren wir:
- typische Prüfungsfragen
- Fallbeispiele und Diagnosen
- Differentialdiagnosen erklären
- strukturiert antworten
- sicher auftreten
Du übst reale Prüfungssituationen und bekommst klare Rückmeldungen.
Die Vorbereitung findet in ruhiger Atmosphäre in meiner Praxis statt.
Wenn Du Dich gezielt vorbereiten willst, melde Dich gern.
Telefon +49 151 41685844
Praxiseröffnung
Am 1. März 2026 beginnt für mich ein neues Kapitel.
Ich eröffne meine Praxis für Psychotherapie und Coaching in neuen Räumen.
Ab diesem Datum findest Du mich hier:
Praxis im Schloss Sorg
Zum Schloss 6
90530 Wendelstein
Mobil +49 151 41 6858 44
In den letzten Wochen habe ich geplant, organisiert und eingerichtet.
Jetzt ist alles bereit. Die neuen Räume geben Dir mehr Ruhe, mehr Schutz
und einen klaren Rahmen für Deine Themen.
In meiner Praxis verbinde ich Psychotherapie und Coaching.
Du arbeitest an alten Verletzungen.
Du stärkst Deinen Selbstwert.
Du klärst aktuelle Konflikte.
Du entwickelst konkrete nächste Schritte für Dein Leben.
Du bekommst meine volle Aufmerksamkeit.
Du arbeitest in Deinem Tempo.
Du darfst mit allem da sein, was Dich bewegt.
Wenn Du einen Termin vereinbaren möchtest, nutze das Kontaktformular hier auf meiner Website oder rufe mich direkt an.
Ich freue mich, Dich ab dem 15. März 2026 in meiner neuen Praxis zu begrüßen.
Leises Funkeln in der Nacht,
das Herz wird still und weich,
ein Wunsch, der sacht die Seele streift
und heimlich bleiben darf.
Ein Licht, das mitten in uns glüht,
sich warm in Träume legt,
als würde etwas zart und neu,
den Weg ins Leben finden.
Gedanken zur Weihnachtszeit
Es gibt Winternächte, in denen alles viel heller wirkt.
Der Schnee rieselt ganz fein, die Kälte glitzert in der Luft,
als hätte der Himmel selbst,
seine Sterne für einen Moment ganz nah herabgesenkt
und eine Handvoll feinen Silberstaub verstreut.
Die Luft ist klar und jeder Atemzug zeichnet kleine Wolken,
die im Laternenlicht tanzen, wie feiner Glitzerstaub.
Weihnachten trägt in solchen Nächten eine Magie,
die man nicht erklären kann. Sie ist still und doch überall.
Sie sitzt auf Fensterbänken, schimmert in den kahlen Ästen
und legt sich wie ein feiner Zauber auf jeden Gedanken.
In solchen Nächten trägt der Dezember seinen tiefsten Zauber.
Er hüllt alles in ein stilles Leuchten, das stärker ist, als die Dunkelheit.
Der Schnee, der sich auf den Zweigen sammelt,
die klare Luft, die nach Neubeginn duftet
und das sanfte Licht der Laternen, öffnen im Herzen einen Raum,
der sonst verborgen bleibt.
Manches Jahr war hart,
mit Momenten, die tiefer gingen als gedacht.
Doch Weihnachten hat die Kraft, diese Schwere zu wandeln.
Nicht in Vergessenheit, sondern in Versöhnung.
So dass das Herz wieder weicher wird
und Vertrauen zurückgewinnt.
Hier, in dieser hellen SIlle, fühlt sich selbst Erinnerung warm an.
Harte Momente verlieren ihre Schwere und rutschen leise in den Hintergrund.
Das Herz findet Ruhe, als würde der Winter selbst
eine Hand darauflegen und sagen: „Es darf weich sein!“
Manchmal entsteht in diesem Licht ein Gefühl,
welches wie ein kleiner Funke wirkt.
Ein warmer Hauch, der plötzlich da ist,
ohne Ankündigung - ohne Grund.
Nur ein sanftes Ziehen, das an jemanden erinnert,
den man nicht vergisst, auch wenn man keine Worte dafür hat.
Vielleicht trägt der Winter diesen Funken weiter.
Vielleicht erreicht er eine Seele, die ihn fühlt, ohne zu wissen,
warum genau dieses Gefühl jetzt auftaucht.
So leise, so echt, so vertraut, dass es im Inneren glüht,
wie ein heimliches kleines Wunder.
Das ist der Zauber dieser Zeit.
Er bringt Wärme in die Kälte und Licht in die Dunkelheit.
Er findet Wege, die wir nicht sehen und berührt Herzen
im richIgen Moment.
Ich wünsche, dass dieser Winterzauber seinen Platz findet,
dort, wo er guttut und bleibt, wie ein sanftes Leuchten
in einer funkelnden Nacht.
Frohe und gesegnete Weihnachten!
Idee und Text Sylvia Hübner